Die meisten Windows-User sagen, Linux wäre als Desktop-System ungeeignet. Die meisten Linux-User behaupten, dass das nicht stimmt. Die meisten Windows-User haben auch noch nie einen Linux-Desktop gesehen. Das will ich ändern...
Fangen wir einfach mit zwei Screenshots an,
die im Vergleich KDE3 und Windows Me zeigen:

Ja, das /obere/ Bild zeigt den Linux-Desktop.
Das untere zeigt den Windows-Me-Desktop im
Normalzustand: abgestürzt.
Ein weiterer Vorteil von Linux ist, dass
die Arbeitsoberfläche nicht direkt mit dem
Betriebssystem verbunden ist, sondern modular
ist. Man hat so die Wahl zwischen über 10
verscheidenen Oberflächen, von denen KDE3
nur eine ist. Auch ein Update der grafischen
Oberfläche ist so ohne Wechsel des eigentlichen
Betriebssystems möglich. Während bei Betriebssystemen
aus dem Hause Microsoft ein Update hauptsächlich
aus einer neuen Grafik besteht, ist ein neuer
Linux-Kernel wirklich ein verbesserter Betriebssystem-Kern.
Software, die der "normale-User"
benötigt, ist unter Linux reichlich - und
kostenlos - vorhanden. Ist das System einmal
von einem erfahrenen User eingerichtet, kann
wegen der Multiuserfähigkeit eben dieser
"normalo-User" nichts mehr daran
kaputt machen.
An aus der Windows-Welt bekannter Software
mangelt es noch ziemlich, es gibt höchstens
s.g. Klone. Sollten sich aber mehr User für
Linux entscheiden, wird sich das sicher bald
ändern.
Fazit: Vorurteile gegenüber dem Linux-Desktop
sind (wie die allermeisten Vorurteile) ziemlich
unbegründet. Es ist durchaus möglich, dass
sich moderne Linux-Desktops in den nächsten
Jahren immer weiter durchsetzen werden. Ich
jedenfalls habe meine Windows-Partition Anfang
2002 Linux-formatiert und vermisse seitdem
nichts.