Meine Weltformel: Unendlich * 0 = beliebig
oder
Gott ist unkonventioneller Mathematiker

Eine inständige Bitte: nehmen Sie den Text nicht ernst; Ich hat ihn geschrieben, als er jünger war, und ich schäme ich ein wenig für Ich. Heute würde ich vieles anders, vieles gar nicht schreiben. Wenn Sie dem Autor des Textes eine Mail schreiben wollen, müssen Sie schon ganz ordendliche Quantenmechanik anwenden, um ihn noch per Tunnel-Effekt in der Vergangenheit zu erreichen (Sie können auch mir schreiben, aber nur wenn's summa summarum was Nettes ist).

Vorüberlegungen
Eigentlich ist es doch klar: Wenn man eine beliebige Zahl durch 0 teilt, kommt dabei Unendlich heraus. Die Mathematik macht es sich da einfach, und verbietet das Teilen durch 0. Ist schon komisch, dass man das verbieten kann... jedenfalls, wenn sie einen PC etwas durch 0 teilen lassen, sagt er entweder "Error" (wenn Sie Linux benutzen) oder er stürzt ab (wenn Sie Windows benutzen), weil er zur Bestimmung von Unendlich eben auch unendlich viel rechnen muss. Wenn aber n (beliebig) : 0 = Unendlich (wie 6 : 3 = 2) dann ist Unendlich * 0 = n (beliebig) (wie 2 * 3 = 6). Ist doch logisch. Und... damit kann man die Welt, Paralleluniversen, die  Quantentheorie, die Entropie und die Plancklänge erklären (und sicher noch vieles mehr, ich bin nur noch nicht draufgekommen, wie)!


Die Entstehung der Universen / des Universums
Vor Entstehung aller Universen bestand nur das Nichts (oder nichtmal das). Doch, warum sollte sich aus diesem Nichts (im Folgenden als 0-Universum bezeichnet) plötzlich das Etwas bilden? Zuerst einmal: Man kann ein Universum durch eine Zahl beschreiben (das Nichts (= das Nichtvorhandensein der Zeit und des Raumes): die Zahl 0). Also ist ein Universum nur eine Zahl (genauso, wie dieses Dokument nur eine Zahl ist, gespeichert als 0en und 1en auf einem Server). Je komplexer ein Universum, desto komplexer die Zahl. Das 0-Universum ist unendlich. (WARUM?). Also ist es Unendlich * 0 was gezwungenermaßen eine beliebige Zahl (außer 0) ergibt. (WARUM?). Nun gibt es 2 Möglichkeiten: Entweder es entsteht ein mögliches Universum, oder alle möglichen Universen (unendlich viele). Letzteres finde ich wahrscheinlicher, weil das mit der Quantentheorie besser zusammenpasst (WARUM?). Jedenfalls lässt sich jedes entstande Universum durch eine Zahl beschreiben, ist also nur die Darstellung der Zahl, die durch Unendlich * 0 entstanden ist. Diese Zahl sagt alles über das Universum aus (denn sie ist das Universum), aber schon vom Typ der Zahl kann man einiges über das Universum erfahren:

Für unser Universum nehme ich an, dass es eine endliche, fast periodische Zahl ist (Bsp.: 1,33333333343333343333333343...3), da unser Universum endlich viel Masse enthält und sich wiederholende Strukturen (Elektronen kreisen um den Atomkern, die Erde kreist um die Sonne, die Sonne kreist um den Mittelpunkt der Milchstraße) aufweist. Nur ist diese Zahl natürlich viel länger, da sie alle Strukturen in unserem Universum bis auf die Ebene des allerkleinsten penibel beschreibt. Die größten Probleme bereitet dabei die Heisenberg'sche Unschärferelation, laut der es nicht möglich ist Position und Zustand eines Teilchens genau zu bestimmen. Ich gehe davon aus, dass dies in einer höheren Dimension möglich ist. Möglicherweise folgt eben diese Unschärferelation aus der mit meiner Theorie erklärten Quantentheorie (siehe unten). Ich nenne diese Zahl im nachfolgenden n und hoffe, dass sie mal ein schönes physikalisches Zeichen bekommen wird.

Wie die Universal-Zahl sich verändert oder nicht verändert
Da wir alle durch einen Teil der Universal-Zahl beschrieben werden, verändern wir sie mit allem was wir tun. Durch die zunehmende Entropie (WARUM?) im Universum verändert sie sich stetig auf ein möglichst kurzes Niveau hin, man könnte sagen sie kürzt sich wie ein Bruch oder komprimiert sich. Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, ob die Zahl sich verändert und der Wert gleich bleibt oder auch der Wert sich ändert. Ich nehme an, dass der Wert "unseres" n konstant ist und nur durch die Einwirkung anderer ns scheinbar fluktuiert. Möglicherweise tritt diese Fluktuation auch nicht auf. (siehe Quantentheorie). Mir ist nicht klar, wie eine unendlich dichte und kleine Singularität am Anfang unseres Universums mit einer Zahl zu beschreiben wäre.


Das unendliche 0-Universum
Das 0-Universum muss unendlich sein, da jede Beschränkung eine in 0 nicht wiedergegebene Struktur aufweist. Das 0-Universum ist allerdings nicht wahrer Raum und wahre Zeit sondern nur "potentieller Raum". Das bedeutet wohl auch, dass 0 gar keine rationale Zahl ist... die Mathematiker werden mich lynchen. Geht man davon aus, dass es sowohl eine positive Ausdehnung von Raum, Zeit und Materie als auch eine negative Ausdehnung von Negativraum, Negativzeit und Negativmaterie gibt, so muss das 0-Universum in positiver und negativer Ausdehnung unendlich sein. Das hat Auswirkungen...


Universen mit endlichem Raum
Warum ein Universum wie unseres ein rationales n und endliche Komplexizität (und damit endliche Masse) hat, habe ich schon weiter oben erklärt. Dadurch wird aber noch nicht klar, dass so ein Universum auch begrenzten "potentiellen Raum" (und begrenzte "potentielle Zeit") haben muss. Tatsächlich geht man heute davon aus, dass wenn man in unserem Universum lange genug in eine Richtung reist man wieder am Ausgangsort ankommt. Dies liegt an der wegen ihrer Vieldimensionalität unvorstellbaren Beschaffenheit dieses Universums. Aus meiner Weltformel ergibt sich aber auch zwingend, dass der Raum unseres Universums endlich ist. Denn wenn unendlich * 0 = beliebig dann beliebig / unendlich = 0, d.h. ein Universum mit irgendeinem n nimmt in einem unendlichen (potentiellen) Raum den Wert null an, wie wir wissen die Keimzelle für unendlich viele neue Universen. Denn es gibt imaginäre Punkte in einem Universum mit endlicher Masse und unendlichem potentiellen Raum, von denen aus unendlich weit nichts ist. Die Wahrscheinlichkeit bei dem Durchsuchen eines noch so großen Stückes eines solchen Universums auf etwas zu stoßen ist gleich 0. Daher kann ein solches Universum nicht existieren und unser Universum muss endlich viel potentiellen Raum haben.


Die Quantentheorie
Nach der Quantentheorie gibt es für kleinste Teilchen keinen sicheren Aufenthaltsort und Zustand, sondern nur Aufenthaltswahrscheinlichkeiten. Dies kommt - meiner Meinung nach - dadurch zustande, dass Teilchen bei Beibehaltung seiner Koordinaten in jeglicher Dimension zwischen zwei Universen (am Wahrscheinlichsten zwischen zwei Universen mit möglichst geringer Differenz zwischen den beiden Zahlen, die sie darstellen) hin und herspringen können. Dies würde erklären, wie "ein und dasselbe Teilchen" unterschiedliche Zustände und Aufenthaltsorte gleichzeitig haben kann: es stammt aus verschiedenen Universen in denen es von n auf unterschiedliche Weise beschrieben wird. Möglicherweise (und das wäre logisch) muss der Wert von n gleichbleiben und jedes ausgetauschte Teilchen muss durch das mit dem gleichen Wert belegte Teilchen ersetzt werden. Daher tritt der Tunneleffekt besonders häufig bei kleinem örtlichen Unterschied auf.


Die Entropie
Bei jedem Vorgang im Universum erhöht sich die Entropie (Unordnung) im Universum, vergleichbar mit zwei verschiedenfarbigen Flüssen, die zusammenfließen, wobei sich mit jedem Meter die Flüsse mehr vermischen, bis sie zu einem eintönigen Fluss zerfließen, der keine Information über die beiden Flüsse mehr enthält. Auch unser Universum bewegt sich nach der Entropietheorie auf diesen eintönigen Zustand hin. Dies entsteht durch stetige Veränderung der "Universal-Zahl" zu einer möglichst kurzen Zahl hin.


Negativuniversen, Negativmaterie, Negativgravitation...
Genauso wie 0 * +Unendlich = +Beliebig ist ist natürlich 0 * -Unendlich = -Beliebig. Wenn wir davon ausgehen, dass das 0-Universum auch eine unendliche negative Ausdehnung hat (WARUM?), dann müssen auch unendlich viele negative Universen bestehen. Dort kann man generell vor alles ein Negativ setzen (Negativmaterie, Negativgravitation...). Ich weise darauf hin, dass Negativmaterie auf keinen Fall Antimaterie ist. Es gibt auch negative Antimaterie.
Negativmatererie kann man sich meiner Meinung nach so vorstellen: Sie haben einen Würfel aus Materie mit der Kantenlänge +1. Sie verkleinern diesen Würfel immer weiter, so dass er eine Kantenlänge von +0.5, +0.1, usw. hat. Wenn Sie es schaffen könnten, den Würfel so weit zu verkleinern, dass er schließlich eine Kantenlänge von 0 und dann von -1 hat, hätten Sie Negativmaterie geschaffen. Wenn man sich vorstellt, dass das Raum-Zeit-Kontinuum ein Gummituch ist, welches von (positiven) Massen "nach unten" ausgebeult wird, dann wird es von negativen Masser, also Antimaterie, nach oben ausgebeult. Daher gibt es in negativen Universen (und es gibt nur rein negative und positive Universen, da ein +3 -2 - Universum, selbst wenn es entstehen könnte - sich sofort in ein +1 - Universum "kürzen" würde) keine Gravitation, sondern Negativgravitation, Abstoßung zwischen Massen. Auch ergäben sich durch die negative Ausdehnung der Materie in der Zeit paradoxe Bedingungen - zum Zeitpunkt des Urknalls ist das Universum bereits Vergangenheit, da es nur in dieser existiert hat.
Ein exaktes negatives Gegenstück zu unserem Universum hätte also die folgenden Eigenschaften:
Sagen wir, unser Universum braucht 100 Milliarden Jahre um sich vom Urknall aus auszudehnen und wieder zum Big Crunch zusammenzuziehen. Dann existiert das negative Universum vom Big Crunch an - der es durch die Antigravitation auseinandertreibt - bis zu seiner Entstehung 100 Milliarden Jahre später.
Würde durch die Quantentheorie Antimasse in unser Universum gelangen, könnten wir es nicht beobachten. Jeder Kontakt mit normalen Positivphotonen, Positivmaterie, Positivgravitonen etc. würde unter Entstehung von Energie und Gravitationswellen die Masse der Antimasse verringern oder anullieren. Die Wahrscheinlichkeit solch eines Besuches aus einem Negativuniversum ist freilich bei und unvorstellbar klein, bei Universen nahe 0 jedoch tatsächlich recht groß. Daher sind Universen nahe 0 nach einer bestimmten Zeit von Negativ-Postiv-Reaktionen vollkommen materieleer.


"Potentieller Raum"
Ich spreche hin und wieder von potentiellem Raum und potentieller Zeit. Das ist ein erklärungswürdiger Begriff. Der potentielle Raum eines Universums beschreibt dessen maximale Ausdehnung. Bei einem sich ewig weiter ausdehnenden Universum wäre er unendlich, bei Universen mit unendlicher Masse aber nicht mit unendlicher Dichte ebenfalls. Auch bei einem 0-Universum ist dem so. Nur besitzt dieses keine potentielle Zeit wie ein ewigwährendes Universum.


Die Planck-Länge
Die Planck-Länge ist die Strecke, die man nicht mehr verkürzen kann. Gäbe es die Planck-Länge nicht, so könnte der Aufenthaltsort eines Teilchens eine reelle, unendlich lange Zahl sein (Bsp.: 1,121122111222...), was endliche Universen verhindern würde. In einem unendlichen Universum gibt es keinen Grund für die Planck-Länge, also gibt es sie dort nicht. Allerdings würde unser endliches Universum ohne sie nicht in dieser Form bestehen können.


Das sind die Grundformen meiner Weltformel. Für Kritik, Anregungen und Fragen (und ich bin sicher, die haben Sie) bin ich unter der e-mail-Adresse hier zu erreichen. Bitte berücksichtigen Sie auch, dass ich erst 15 Jahre alt bin, und meine Formulierungen nicht ausgereift sind. Wenn Ihnen eine Erklärung unzureichend scheint, freue ich mich über eine Verbesserung.



 

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Erstellt: 10.05.01
Geändert: 08.01.02